Kategorie: Alltag ohne Yoga
Die Nebengassen meines (Yoga)-Alltags, die ich trotzdem hier erwähnen möchte
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Zugfahrt in den Winter

Ein weiterer Wohlfühlort für mich ist das Spielhaus Stockhausen in Olbernhau. Und nicht nur für mich, sondern auch für den Rest der Familie. Das Spielhaus lässt sich von Chemnitz aus direkt mit dem Zug erreichen, bis fast vor die Haustür. Gemütlich tuckert der Zug Station um Station tiefer ins Erzgebirge hinein. Je weiter wir uns
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Schimpfende Krähen

Die Krähen des in unserer Gegend heimischen Schwarms krächzen empört und durcheinander wie am Morgen des 1. Januar. Denn gestern fand auf dem Hof eines Großhandels in der Nähe ein Schaufeuerwerk statt. Sie ereifern sich vielleicht über die komischen Erfindungen der Menschen. Nichtsdestotrotz war es für uns ein schöner Abend mit guten Gesprächen, würzigem und
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Marjariasana on a Hot Tin Roof
Was Tennessee-Williams-Inszenierungen im Theater Chemnitz anbelangt, bin ich ein gebranntes Kind. Vor gefühlt hundert Jahren, noch in der eigentlichen Spielstätte, wohnte ich einer Inszenierung des Süßen Vogels Jugend bei, in der fast jedes Wort geschrien wurde. Selbst, wenn ein Satz ruhig und vielleicht sogar etwas subtil begann, mündete er doch wieder in einem Crescendo des
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Apfelcrumble schmieden

Heute habe ich aus den letzten Urlaubsäpfeln einen Apfelcrumble zusammengeschmiedet. Dabei musste ich, selbst für dieses einfache Rezept, zweimal telefonieren, um die Mengenangaben wieder und wieder zu checken. Ich kann’s mir einfach nicht merken. Da ich eine Freischnauze-Köchin bin, bin ich eine sehr schlechte Bäckerin, beim Backen kommt es schon aufs Gramm an. Ich schaffe
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Schulanfang

Vor sieben Jahren warst Du noch mein Mitbewohner in meinem Bauch, vor sechs Jahren ein Baby, das begann, die Welt zu erkunden. Gefühlt war es gestern, und gleichzeitig vor 100 Jahren. Deine Entwicklung vom Baby, das „Papa kocht Kaffee“ mit „Papa Ke“ übersetzte, zum großen Jungen, der, ohne sich die Zunge zu verknoten, Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine sagt, ist