Kategorie: Alltag ohne Yoga

Die Nebengassen meines (Yoga)-Alltags, die ich trotzdem hier erwähnen möchte


  • Winter zwischen Anspannung und Entspannung

    Dieser Winter war wie eine gut dosierte, abwechslungsreiche Yogastunde – der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung fast auf den Punkt genau. Wenn die Muskeln zittern und du denkst: “Ist mir vollkommen egal, dass das gut ist und sie arbeiten, wenn sie zittern! Gleich, gleich reißt mein gespannter Bogen, hol mich hier raus!”, kommt die Haltung des Kindes. Die Momente der Anspannung des Winters waren Momente hochgezogener Schultern, als könne…

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  • Zugfahrt in den Winter

    Ein weiterer Wohlfühlort für mich ist das Spielhaus Stockhausen in Olbernhau. Und nicht nur für mich, sondern auch für den Rest der Familie. Das Spielhaus lässt sich von Chemnitz aus direkt mit dem Zug erreichen, bis fast vor die Haustür. Gemütlich tuckert der Zug Station um Station tiefer ins Erzgebirge hinein. Je weiter wir uns von Chemnitz entfernen, desto mehr gewinnt die Landschaft an Wintercharakter. Schnee funkelt in der…

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  • Schimpfende Krähen

    Die Krähen des in unserer Gegend heimischen Schwarms krächzen empört und durcheinander wie am Morgen des 1. Januar. Denn gestern fand auf dem Hof eines Großhandels in der Nähe ein Schaufeuerwerk statt. Sie ereifern sich vielleicht über die komischen Erfindungen der Menschen. Nichtsdestotrotz war es für uns ein schöner Abend mit guten Gesprächen, würzigem und nicht zu süßem Glühwein (die Sorte muss ich bei Gelegenheit herausfinden) und Hand in…

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  • Marjariasana on a Hot Tin Roof

    Was Tennessee-Williams-Inszenierungen im Theater Chemnitz anbelangt, bin ich ein gebranntes Kind. Vor gefühlt hundert Jahren, noch in der eigentlichen Spielstätte, wohnte ich einer Inszenierung des Süßen Vogels Jugend bei, in der fast jedes Wort geschrien wurde. Selbst, wenn ein Satz ruhig und vielleicht sogar etwas subtil begann, mündete er doch wieder in einem Crescendo des Schreiens. Das passte so gar nicht zur Inszenierung, die vor meinem inneren Auge entstanden…

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  • Apfelcrumble schmieden

    Heute habe ich aus den letzten Urlaubsäpfeln einen Apfelcrumble zusammengeschmiedet. Dabei musste ich, selbst für dieses einfache Rezept, zweimal telefonieren, um die Mengenangaben wieder und wieder zu checken. Ich kann’s mir einfach nicht merken. Da ich eine Freischnauze-Köchin bin, bin ich eine sehr schlechte Bäckerin, beim Backen kommt es schon aufs Gramm an. Ich schaffe es, simple Weihnachtskekse zu verderben, wenn ich den Teig einfach so drauf los mische.…

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  • Schulanfang

    Vor sieben Jahren warst Du noch mein Mitbewohner in meinem Bauch, vor sechs Jahren ein Baby, das begann, die Welt zu erkunden. Gefühlt war es gestern, und gleichzeitig vor 100 Jahren. Deine Entwicklung vom Baby, das „Papa kocht Kaffee“ mit „Papa Ke“ übersetzte, zum großen Jungen, der, ohne sich die Zunge zu verknoten, Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine sagt, ist in Kaffeebohnen vorangeschritten, aber mit Siebenmeilenstiefeln an den Füßen. Nun wirst Du vom Lehrer im…

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